Sasha Ploner

Sasha Ploner Delta Blues

Delta Blues

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Livebericht vom 15. Internationalen Blues- und Rock-Festival in Altzella

Ein besonderes Trio nur für Altzella – Erik macht's möglich
Nach so viel geballter Bluespower wird wieder einen Gang runter geschaltet. Draußen vor der Wiesenbühne stauen sich bei inzwischen herrlichem Wetter die Bluesverrückten, um einem besonderen Unikat die Ehre zu erweisen: SASHA PLONER. Es ist allein schon ein Erlebnis, sich mit ihm zu unterhalten, denn er ist alles andere als kontaktscheu, vor allem aber ein Wiener Original, ausgestattet mit unendlich viel Wiener Charme und Schnauze. Als Musiker kommt PLONER nicht weniger eindrucksvoll daher. Sein Bühnenoutfit verrät seine musikalische Orientierung, die uns in die Welt des Delta Blues in den 20er und 30er Jahren entführt. Er gedenkt mittels der für diese Stilistik typischen Begleitung durch die Akustikgitarre solchen Größen wie Howlin' Wolf und Big Bill Broonzy. Vor allem aber greift der superbe “Canned Heat Blues” von Tommy Johnson nach mir, der später tatsächlich als Namensgeber für CANNED HEAT diente. Das sind die kleinen Randnotizen, die die Beschäftigung mit dieser tollen Musik so reizvoll machen.

Nach dreißig Minuten räumt Herr PLONER den Platz für eine Legende: ALEXANDER BLUME. Der ungekrönte Boogie Woogie-König der DDR spielte sich schon mit gerade mal 20 Jahren als Pianist der Diestelmann-Band in die Ohren und Herzen der Fans und ist bis heute nicht minder erfolgreich mit seinen vielen Projekten, die von Jazz über Blues bis hin zu Funk, Boogie Woogie und Spiritual-Ausflügen reichen. Seit Jahren begleitet ihn sein Sohn Maximilian am Schlagzeug, so auch hier in Altzella. Ich liebe diesen organischen, rhytmischen Sound, den die beiden erzeugen und gebe mich gerne den Eigenkompositionen "The stranger“ und dem treibenden ”Old Boogie Woogie" hin, genieße die angejazzte Blum'sche Version von “Riders in the storm” und nehme anschließend mit Freuden zur Kenntnis, dass Filius Maximilian seine Interpretation der “Bluesgeschichte” von Diestelmann immer mehr vervollkommnet und dem Song glaubhaft seinen eigenen Stempel aufdrückt. Mit dem 1929 durch Bessie Smith bekannt gewordenen "Nobody knows you, when you're down and out" ist dann der Solopart der Familie Blume leider auch schon beendet. Zu diesem Song darf die junge und talentierte Vanessa Marx die Vocals singen und löst diese Aufgabe hervorragend.

Was nun passiert, gab es so noch nicht und wird wohl auch einzigartig bleiben: ALEXANDER BLUME, Sohn Maximilian und SASCHA PLONER gedenken in einer halbstündigen Session einem großen Bluesmusiker, der sich hauptsächlich dem Chicago Blues verschrieben hatte und aus dessen Feder einige bis heute immer wieder gespielte Bluesnummern stammen: ELMORE JAMES. “Dust my broom” beispielsweise gehört zum Repertoire einer jeden ernst zu nehmenden Bluesband. "The sky is cryin'" ist da schon etwas spezieller, während “Shake your moneymaker” mir hauptsächlich durch THE BLACK CROWES bekannt war. Mein Highlight dieses Sets ist allerdings “Mean mistreating mama”. Ein Blues, wie er sein soll. Die Idee zum Zusammenspiel dieser drei Meister ihres Faches hatte Erik Weichhold, der Organisator des Festivals, dem wir schon das Diestelmann-Special der Herren BLUME und KLEINOW im Jahr 2014 genau hier in Altzella zu verdanken haben. Danke dafür, Erik! Du darfst gerne weiter so um die Ecke denken!

 

Pressebericht NÖN, Wo 23/2014

Pressebericht NÖN 2014

 

 

Pressebericht NÖN, Wo 46/2012

Authentischer Blues - Sasha Poner und Christian Prechtl

mit Jeremy Spencer

Sasha Ploner und Jeremy Spencer

mit Stefan Grossman

Sasha Ploner mit Stefan Grossman

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